web
Sie sind offline. Dies ist eine schreibgeschützte Version der Seite.
close
Nachrichten Indien | 09 Januar 2026

Indien: Zahlreiche Weihnachtsfeiern im ganzen Land beeinträchtigt

 

 
Show: true / Country: Indien / Indien
Gewalttätige Übergriffe, insbesondere durch hinduistische Extremisten, haben während der Weihnachtszeit an verschiedenen Orten in Indien Angst und Unruhe verbreitet. Beten wir dafür, dass die Christen sich nicht entmutigen lassen und sich weiterhin versammeln, um Jesus zu feiern.

In verschiedenen Bundesstaaten wurden mehrere Fälle von Verfolgung gemeldet, bei denen hinduistische Extremisten Kirchen verwüsteten, Gottesdienste stürmten, Weihnachtsdekoration zerstörten, hasserfüllte Parolen gegen die Kirche skandierten und Christen angriffen; gleichzeitig beschuldigten sie Pastoren fälschlicherweise der Zwangskonvertierung. Hier einige Beispiele dieser Vorfälle:

  • In Bareilly, im Bundesstaat Uttar Pradesh, demonstrierten hinduistische Gruppen am Heiligen Abend vor einer Kathedrale. Ein Video, das in den sozialen Netzwerken viral ging, zeigt die Gruppe beim lautstarken Singen der Hanuman Chalisa (eine hinduistische Hymne), während im Inneren der Kirche der Weihnachtsgottesdienst stattfand.
  • In Nagaur, im Bundesstaat Rajasthan, wurde eine Weihnachtsfeier in einer Schule von Extremisten gestört, die die Dekoration zerstörten und die Schule illegaler religiöser Konversionen beschuldigten; zudem griffen sie den Schulleiter an.
  • In Nalbari, im Bundesstaat Assam, stürmten Extremisten während der Feierlichkeiten vor Weihnachten eine Schule, zerstörten die Weihnachtsdekoration und holten Dekoartikel aus benachbarten Geschäften, um sie zu verbrennen.
  • In der indischen Hauptstadt Delhi wurden Frauen und Kinder, die Weihnachtsmützen trugen, unter dem Vorwurf der Missionierung von einem öffentlichen Ort vertrieben.
  • In Palakkad, im Bundesstaat Kerala, wurden Kinder, die Weihnachtslieder sangen, bedroht und ihre Instrumente beschädigt.

Ein weiterer Vorfall, der auf den ersten Blick harmlos erscheint, zielte darauf ab, Christen daran zu hindern, Weihnachten zu feiern.

Schulpflicht am 25. Dezember

Die hinduistische Regierung hat angeordnet, dass die Schulen am 25. Dezember geöffnet bleiben und die Schüler zur Anwesenheit verpflichtet sind. Die Einrichtungen wurden angewiesen, Aktivitäten zum Gedenken an den Geburtstag eines ehemaligen Premierministers zu organisieren.

Empörung über religiöse Intoleranz

In den sozialen Medien lösten diese Angriffe sowohl bei Influencern als auch bei normalen Bürgern eine Welle der Empörung aus. Die Nutzer teilten Videos der Angriffe sowie Solidaritätsbekundungen zur Unterstützung der Opfer und der christlichen Gemeinschaft. Die Videos, die die Vorfälle dokumentieren, gingen viral und erregten die Aufmerksamkeit von Internetnutzern auf der ganzen Welt, die schockiert waren über das Ausmaß der Gewalt und religiösen Intoleranz in Indien.
Politiker verschiedener Oppositionsparteien bekundeten ihre Bestürzung und Besorgnis über diese Vorfälle und kritisierten die Regierung für ihr Schweigen zu diesem Thema.

In einer Erklärung versicherte das Innenministerium den Christen, dass eine Untersuchung im Gange sei und die notwendigen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung ergriffen würden. Mehrere Aktivisten und Beobachter bleiben jedoch skeptisch in Bezug auf die Wirksamkeit der von den Bundesstaaten und der Regierung ergriffenen Maßnahmen.

»Für viele indische Christen war das Weihnachtsfest in diesem Jahr von Traurigkeit überschattet.«

»Doch so wie Jesus den Mächtigen ohne Waffen widerstanden hat, bitten wir Christen in Indien euch um euer Gebet, eure Unterstützung und euer Engagement für Gerechtigkeit und Freiheit«, berichtet Priya Sharma*, Partnerin von Open Doors in Indien.

*Name aus Sicherheitsgründen geändert


Bitte beten Sie für Christen in Indien!
  • Beten Sie für die Sicherheit der Christen in Indien, insbesondere in den Regionen, in denen gewalttätige Angriffe unvermindert andauern.
  • Bitte beten Sie für die emotionale und körperliche Gesundheit der Opfer von Gewalt; beten Sie, dass Gottes Friede mit ihnen sei.
  • Beten Sie dafür, dass Gerechtigkeit hergestellt wird und die Regierung entschiedenere Maßnahmen zum Schutz religiöser Minderheiten ergreift.
Unterstützen Sie das Projekt
Projektdetails

 

Abonnieren
Abonnieren Sie unser wöchentliches E-Mail über mutigen Glauben, um persönliche Lebensgeschichten und Erlebnisse zu entdecken und zu erfahren, wie Sie sich für verfolgte Christen einsetzen können.
Unsere Website verwendet Cookies


Speichern

Wir verwenden Cookies und andere Technologien auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern. Wir nutzen sie u. a., um Ihnen eine sichere Spendenmöglichkeit anzubieten und um Zugriffe auf unsere Website anonymisiert auszuwerten. Außerdem können wir so eigene YouTube-Videos auf der Website teilen. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet. Weitere Informationen über die Verwendung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können Ihre Auswahl jederzeit unter Einstellungen widerrufen oder anpassen.

Alle akzeptieren
 
Notwendige akzeptieren
Liquid error: Exception has been thrown by the target of an invocation.