web
Sie sind offline. Dies ist eine schreibgeschützte Version der Seite.
close
Nachrichten Zentralasien | 01 April 2026

Zentralasien: »Brücken bauen« dank sozioökonomischer Entwicklungsprojekte

 

 
Show: false / Country: Zentralasien /
In Zentralasien unterstützt Open Doors die christliche Minderheit (rund 7 %) dabei, finanziell unabhängig zu werden, um so einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben.

Die Länder Zentralasiens haben insgesamt etwa 80 Millionen Einwohner, von denen nur rund 7 % Christen sind. Die Mehrheit der Bevölkerung ist muslimisch, einige sind nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Atheisten geblieben. Die Verfolgung von Christen in dieser Region ist real und intensiv, die fünf betroffenen Länder rangieren zwischen Platz 25 und 40 des Weltverfolgungsindex.

Um die verfolgte Kirche zu unterstützen, finanziert Open Doors vor allem Projekte zur sozioökonomischen Entwicklung. Denn ein verfolgter Christ, der trotz allem finanziell solide und unabhängig ist, kann viel besser Widerstand leisten als einer, der wirtschaftlich schwach ist.

Für unseren Partner Nikolai* steht vor allem eine Haltungsänderung im Vordergrund. Deshalb bietet er Schulungen zu biblischen Grundsätzen wie Ehrlichkeit, dem Wert der Arbeit, Großzügigkeit und Teamgeist an. »Wenn man ihnen ethische Werte und eine Haltung des Dienens vermittelt, werden Christen zu Menschen, die ihre Gesellschaft positiv beeinflussen. Ihre Integrität, ihre gewissenhafte Arbeit und ihre Großzügigkeit dienen ihren Nachbarn als Vorbild«, erklärt Nikolai.

Soziales Engagement und Dienst im Gefängnis

Wenn diese Grundsätze fest verankert sind, können Christen in folgenden Bereichen ausgebildet werden: Metallbau, Zahnmedizin, Buchhaltung, Reparatur von Autos, Klimaanlagen und Mobiltelefonen, Bäckerei, Viehzucht, Goldschmiedekunst, Imkerei, Schneiderei usw.

Unsere Partner haben auch gemeinnützige Aktionen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit Behinderung und/oder ältere Menschen und Waisenkinder ins Leben gerufen. Sie verteilen Schulmaterial, damit diese Kinder zur Schule gehen können, sowie Weihnachtsgeschenke. 

In Zentralasien hat sich ein ganz besonderer Dienst für Strafgefangene entwickelt. Seelsorger besuchen regelmäßig Häftlinge. Unsere Partner haben sogar Reintegrationshäuser gegründet, die diejenigen, die während ihrer Haftzeit Jesus begegnet sind, aufnehmen, wenn sie aus dem Gefängnis entlassen werden. Nikolai sagt: »Die Aufmerksamkeit, die Waisen, älteren Menschen, Gefangenen und Behinderten zuteil wird, ist ein greifbarer Ausdruck der Liebe Jesu, der Barrieren überwindet und Brücken innerhalb und zwischen den Gemeinschaften baut.«


 

Abonnieren
Abonnieren Sie unser wöchentliches E-Mail über mutigen Glauben, um persönliche Lebensgeschichten und Erlebnisse zu entdecken und zu erfahren, wie Sie sich für verfolgte Christen einsetzen können.
Unsere Website verwendet Cookies


Speichern

Wir verwenden Cookies und andere Technologien auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern. Wir nutzen sie u. a., um Ihnen eine sichere Spendenmöglichkeit anzubieten und um Zugriffe auf unsere Website anonymisiert auszuwerten. Außerdem können wir so eigene YouTube-Videos auf der Website teilen. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet. Weitere Informationen über die Verwendung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können Ihre Auswahl jederzeit unter Einstellungen widerrufen oder anpassen.

Alle akzeptieren
 
Notwendige akzeptieren